Das Hochbeet ist keine Erfindung der Neuzeit

Viele Leute denken, ein Hochbeet ist etwas neuartiges unserer Zeit. Erfunden von spitzfindigen Gärtnern, um überall tolles Gemüse anbauen zu können oder den eigenen Garten aufzuhübschen. Vielleicht auch von einigen besonders einfallsreichen Stadtbewohnern, damit sie auch im urbanen Lebensraum eigenes Gemüse ziehen könne, oder einfach zum verschönern der grauen Straßenschluchten.

Weisst Du, das all das absolut nicht der Wahrheit entspricht?

Tatsächlich ist die Technik des Hochbeet Gärtnerns keine Neuerfindung. Höchstwahrscheinlich haben es mal wieder die Chinesen erfunden und das schon vor vielen tausend Jahren.

Damals häuften die Menschen einfach Erde auf und klopften sie an den Rändern fest, ohne weitere Befestigungsmaßnahmen. Wahrscheinlich versuchten die Leute so, guten nährstoffreichen Boden vor Erosion zu schützen. Sprich: Das gute Erdreich an Ort und Stelle zu halten.

Ebenso bauten auch die Azteken in Süd-Amerika Hochbeete aus Holz und Teichbinsen. Je nach Region kamen auch andere Materialen wie Vulkansteine, Ziegel und auch poröse Keramiken zum Einsatz.

Heutzutage gibt es sehr viele Möglichkeiten auf der Grundlage eines erhöhten Beetes Gemüse anzubauen, aber auch Zierpflanzen zu kultivieren. In der Stadt, wo die Bewohner meist wenig Platz haben, sieht man wohl die kreativsten Einfälle, um sich sein Öko-Gemüse selbst zu züchten. Sogar einfache Schuhkartons müssen dafür herhalten.

Es spricht aber auch einiges dafür, gerade Gemüse selbst zu ziehen:

  • Die Umwelt wird entlastet, weil weniger LKW's das Gemüse quer durch das Land fahren müssen und weniger Pestizide auf den Äckern zum Einsatz kommen! Je mehr Menschen sich dafür entscheiden desto größer dieser Effekt.
  • Jeder kann sich so 100% ungespritztes Gemüse ziehen.
  • Wenn man es geschickt anstellt und etwas Platz hat, ist es durchaus möglich, sich wenigstens über den Sommer fast autark mit eigenem Gemüse zu versorgen. Ein wunderbares Gefühl nicht von irgendwelchen anonymen Großproduzenten abhängig zu sein, oder?

Genau aus diesen wirklich guten Gründen, wie ich finde, entscheiden sich Jahr für Jahr mehr Menschen, sich ein Hochbeet anzulegen.

Die Frage ist dann nur: Selber bauen oder kaufen?

Hier scheiden sich die Geister ein wenig. In meinen Augen hat beides Vor- und Nachteile. Der wohl wichtigste Vorteil beim selber bauen: Die Kosten. Gerade wenn man sich ein großes Hochbeet zulegen möchte, kann das mit einem Fertigbausatz recht teuer werden.

Wenn das Hochbeet vor allem als Hingucker auf dem eigenen Grundstück dienen soll, würde ich eher zu einem Fertigbausatz-System greifen. Es sei denn, ich habe wirklich Spaß am Handwerkern und nicht zwei linke Hände.

Für ein günstiges und schnell selbst zu errichtendes Gemüse-Hochbeet, bietet sich die Marke Eigenbau aus Holz an.

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